
Ehrlich gesagt, ein getunter Ford Mustang GT haucht mir erstmal Angst ein. Sofort kommt in mir dieses ungute Gefühl auf, die Tunerschmiede könnte den legendären V8-Motor gegen einen V10 oder gar V12 eingetauscht haben. Und immer wieder atme ich auf, wenn ich sehe, dass dies nicht der Fall ist. Auch der Tuner Geiger hat den V8 einen V8 bleiben lassen, nur mehr Hubraum haben sie ihm verschafft und ihn mit Hilfe von Kompressoraufladung einige PS mehr eingeflößt, um genau zu sein 220 PS mehr. Okay, ein normaler Mustang GT hat 300 PS, der Mustang GT 520 von Geiger folglich also 520 PS, das entspricht fast einer Verdoppelung. So etwas haut mich echt um, das ist Ingenieurskunst auf höchstem Niveau. Es gibt bestimmt genug Tuningwerkstätten, die hätten sich allein mit dem Aerodynamikkit zufrieden gegeben, für Geiger ist das eher ein netter Zusatz. Allein wenn ich mir die Leistungsdaten nach dem Umbau anschaue, bekomme ich Gänsehaut. Von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde braucht der Mustang GT 520 4,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 287 Kilometer pro Stunde erreicht. Was will man mehr? Eine
dicke Anlage? Für mich zwar in so einem reinrassigen Sportwagen überflüssig, aber bitte, wenn das des Kunden Wunsch ist erfüllt Geiger auch diesen locker. Eine 10.000 Watt-Mulitmedia-Soundanlage muss dann aber doch reichen. (via
AllCarNews)