Rundes Datum bei Ford in Köln: Vor 75 Jahren, am 4. Mai 1931, startete im Niehler Ford-Werk mit 619 Beschäftigten die Automobilproduktion mit dem Modell A. Sechs Jahre vorher hatte die Geschichte von Ford in Deutschland in Berlin begonnen. Ab 1926 wurde dort das legendäre T-Modell gefertigt.
Henry Ford I legt am 2. Oktober 1930 gemeinsam mit dem Kölner Oberbürgermeister und späteren Bundeskanzler Konrad
adenauer den Grundstein für das neue Werk im Kölner Norden. Am 4. Mai des nächsten Jahres läuft dann in den mit einem Kostenaufwand von zwölf Millionen Reichsmark errichteten Hallen die Produktion des "A" an. Am 1. Juni 1931 wird das Kölner Werk offiziell mit einer Einweihungsfeier eröffnet. Das historische "A-Gebäude" steht heute unter Denkmalschutz.
Noch vor dem zweiten Weltkrieg folgt die Produktion des Ford V8, des B-Modells, das unter seinem Beinamen "Ford Köln" bekannt ist, des legendären "Ford Eifel" und des Ford Taunus, der in zahlreichen Varianten auch nach dem Krieg noch für Furore sorgte: Als Taunus 12 M, 15 M, 17 M, 20 M und 26 M, wobei die Zahlen jeweils für den Hubraum der Motoren und das "M" für "Meisterklasse" stehen. Zahlreiche Baureihen wie Granada, Consul und Scorpio folgten.
Seit Juni 2002 werden in Köln Ford Fiesta und Ford Fusion (Foto) gebaut. Über 1.800 Einheiten der beiden Modelle werden täglich in drei Schichten produziert. 525 Millionen Euro hat Ford zuvor in die modernen Fertigungsanlagen investiert, die durch ihre Flexibilität zu den modernsten der gesamten europäischen Automobilindustrie zählen. In direkter Nachbarschaft haben sich in einem Industriepark auf 50.000 Quadratmeter Zulieferfirmen angesiedelt. (Quelle: Ford-Werke GmbH)