BMW ruft in den USA 150.000 Fahrzeuge zurück

18.August.2008 in Rückrufe | Kommentare (0)

Wegen möglichen Problemen mit dem Seitenairbag ruft BMW in den USA 150.000 Fahrzeuge zurück. Es gäbe das Risiko, dass sich der Airbag im falle eines Unfalles nicht öffne. Schuld daran sollen die Sensoren sein, die bei häufigem Ein- und Aussteigen beschädigt werden könnten. Das bestätigte ein Sprecher des Konzern, jedoch habe man keine Kenntnis von irgendwelchen Verletzungen, die durch die Fehlfunktion bereits verursacht worden sein.

"Es ist definitiv nur ein Problem auf dem US- und dem kanadischen Markt", erläuterte der Sprecher. Dort müssen die Fahrzeuge mit Sensormatten ausgestattet sein, die erkennen ob sich eine Person oder beispielsweise ein Babysitz auf dem Beifahrersitz befindet. Das soll die Babys davor schützen, von dem Airbag verletzt zu werden.

Betroffen sind Fahrzeuge aus den Baujahren 2004 bis 2006. Die US-Verkehrsbehörde hatte zuerst von 200.000 Fahrzeugen gesprochen, jedoch seien bereits in 50.000 Fahrzeugen die Sensormatten getauscht worden.

BMW bezieht nach eigenen Angaben die Sensormatten von dem Zulieferer VDO, will diesem aber keine Schuld in die Schuhe schieben. Man werde das Thema im September angehen, so der Sprecher.



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