Camping mit dem Trabant-Dachzelt "Sachsenruh"

30.Juli.2006 in Historisches | Kommentare (1)

Camping mit dem Trabant-Dachzelt "Sachsenruh"

Gerhard Müller aus Limbach-Oberfrohna revolutionierte Mitte der 70er Jahre das Camping in der DDR und im befreundeten sozialistischen Ausland mit seinem Trabant-Autodachzelt, das sich in weniger als einer Minute auf dem Dach eines Pkw Trabant aus- oder zusammenklappen ließ und eine Schlafmöglichkeit für 2 Personen bot.

"Das Gestell fertigte Gerhard Müller aus handelsüblichem Vierkantstahl, wobei die Querstreben aus 15x25mm und die Längsstreben aus 16er Vierkant bestehen. Den boden bilden 6mm starke Spanholzplatten, auf denen 10cm dicke Schaumstoffmatten liegen. Das Leinwanddach ist eine maßgerechte Sonderanfertigung vom VEB Zeltbau Burgstedt. Die 40kg schweren Aufbauten ruhen auf acht Stützen mit Gummifüßen. Zusätzlich wird das Zelt duch die an der Hängerkupplung befestigte Leiter und durch zwei Streben, die in den Einsteckbuchsen für den Wagenheber verankert wurden abgestützt." (Der Deutsche Straßenverkehr 9/76)

Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen mit den Behörden konnte Gerhard Müller seine Erfindung 1978 beim Patentamt anmelden und ein Jahr später erhielt er einen Gewerbeschein. Im Juni 1979 begann er mit der Produktion der Autodachzelte und fertigte mit drei Mitarbeitern jährlich 120 bis 130 Zelte, für die es eine dreijährige Wartezeit gab. (Quellen: Trabi.de, 2takter.de)



One Response to “Camping mit dem Trabant-Dachzelt "Sachsenruh"”

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  1. Comment by harry — 27.Dezember.2007 um 16:00   Reply

    möchte grne so ein zelt haben wo kann man so eins bekommen kann mir wehr bei der suche dabei helfen oder hat jemand so eine sag mir bitte bescheid

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