Fiat Fiorino Qubo: Nasenbär für die Familie

Nicht nur der Name der Pkw-Version des Kleintransporters Fiorino macht Probleme, auch das Design ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auf den ersten Blick erinnert mich der Fiat an einen Nasenbär. Die breite und vor allem hohe Frontschürze ist weit nach vorne gezogen und trägt in der Mitte einen auffälligen, riesigen schwarzen Kühlergrill. Mit den darüber liegenden Glubsch-Scheinwerfern schaut der Fiorino Qubo so irgendwie zwischen Staubsauger und Nasenbär in die Welt. Auch unter der Rüssel-Haube bleibt der Fiat so harmlos wie sein Design. Höchstens ameisen müssen ihn mit dem 1,3 Liter Diesel, der 76 PS leistet, oder dem 1,4 Liter Benziner mit 74 PS fürchten. Die Stärken des Fiorino Qubo liegen ganz klar in der Alltagstauglichkeit. Nicht einmal 4,5 Liter Sprit soll sich der Diesel auf 100 Kilometer genehmigen, und das mit fünf Sitzplätzen und einem Kofferraumvolumen von mindestens 330 Litern. Das alles gibt es dann für den mehr als vernünftigen Preis von cirka 13.000 Euro – ein tolles Angebot, dass VW Caddy Life oder Renault Kangoo schlucken lässt. (via auto-news.de)