Hummer ade – Amerika steigt auf Spritsparer um

7.Juli.2008 in Aktuell | Kommentare (1)

Auch in Amerika ist eine Welle des Umdenkens angebrochen. Eine gallone – rund 3,8 Liter – kostet an den Zapfsäulen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, mehr als 4 Dollar. Das ist umgerechnet ein Literpreis von etwa 60 Eurocent, aber für die Amerikaner ist das bereits ein absoluter Schockpreis. Die Reaktion: spritfressende Autos sind plötzlich verpönt.

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© Retinafunk

Für die angeschlagenen Autobauer wie General Motors, Ford und Chrysler ein herber Schlag, denn die Vorzeigemodelle an Geländewagen und Pick-Ups leiden unter enorm abstürzender gesellschaftlicher Akzeptanz. Wahrscheinlich werden dieses Jahr in den USA so wenig Autos verkauft, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die dramatische Lage führt dazu, dass die Geschäftsmodelle von GM,, Ford und Chrysler mittlerweile infrage gestellt werden.

Die Trendwende betrifft vor allem den SUV-Markt. Chrysler verzeichnete ein Absatzminus in der Kategorie Trucks (SUV, Minivan, Pick-Up) von 24 Prozent, Ford und GM erging es nicht besser. Das große Problem ist, dass US-Autowerke nur auf diese Spritfresser ausgelegt sind – haben doch die Hersteller in den letzten Jahrzehnten ihr Geschäft auf die bulligen Wagen spezialisiert. Helfen kann den Herstellern nur ein Kleinwagen wie der Smart. Dieses Stadtauto war dafür verantwortlich, dass Daimler auf dem US-Markt ein Plus verbuchen konnte. Damit die Kleinen aber wirklich Verkaufsschlager werden, muss der Benzinpreis hinter dem großen Teich noch weiter steigen.



One Response to “Hummer ade – Amerika steigt auf Spritsparer um”

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  1. Comment by Chris11.Juli.2008 um 06:27   Reply

    Diese Entwicklung ist eigentlich schon längst überfällig. Die Autobauer sind selber schuld! Die Konzepte für alternative Antriebe liegen doch schon längst in den Schubladen der Entwickler.

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