Hypermiling – Der gefährliche Spritspar-Trend in den USA

14.Juli.2008 in Aktuell | Kommentare (1)

Jahrzehntelang war der Sprit hinter dem großen Teich so billig, dass sich niemand Gedanken darüber machte, wie viel das Auto verbraucht. Mittlerweile steigt aber auch in den USA der Benzinpreis immer weiter und die Amerikaner denken um. Nicht immer in die positive Richtung.

Immer mehr Autofahrer versuchen mit "Hypermiling" Sprit zu sparen. Dabei wird das Letzte aus dem Auto herausgeholt. Um mit "Hypermilling" Benzin zu sparen müssen die Autofahrer radikale Manöver fahren: Sie fahren wie die Verfolger im Windschatten von Lastern, vor Kurven wird nicht gebremst, denn das Beschleunigen würde wieder Sprit kosten. Auch Gewichtsreduzierung steht an vorderster Stelle, so werden gerne das Reserverad und andere Dinge von "gewichtung" entfernt.

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© edkohler

Der Automobilverband "AAA" hat nun seine Mitglieder vor diesen gefährlichen Manövern gewarnt. Nicht nur weil diese Fahrweise teilweise gefährlich, sondern auch illegal ist. Bestes Beispiel dafür: Den Motor auf abschüssigen Straßen abzustellen. "Solche Maßnahmen sind nicht nur gefährlich", klärt AAA-Vize Marshall Doney auf. "Viele sind sogar schlicht und einfach illegal."



One Response to “Hypermiling – Der gefährliche Spritspar-Trend in den USA”

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  1. Comment by Schlens14.Juli.2008 um 05:21   Reply

    Warum liest man in Bezug auf die Abkehr der Amerikaner von grossen, “spritfressenden” Autos eigentlich seit Jahren immer nur “mittlerweile”?
    “Mittlerweile”, sprich seit mindestens der Oelkrise, die ja nun auch schon ein paar Tage zurueckliegt, hat man auch in den USA festgestellt, dass Groesse nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss ist.
    Ein Wissen, das in Europa, wie man z.B. hier sieht, noch nicht angekommen ist. Wie uebrigens auch die Erkenntnis, dass man auch durch seine Fahrweise massgeblich zum Spritverbrauch beitraegt.

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