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von njco am 21.12.05

Selbstständige müssen künftig ihren Dienstwagen zu mindestens 50 Prozent geschäftlich nutzen, um in den Genuss eines geringeren Steuersatzes zu kommen. Das hat die Bundesregierung in ihrer heutigen Sitzung beschlossen. Für die Selbständigen bedeutet dies auch gleichzeitig die Verpflichtung, ein Fahrtenbuch führen zu müssen. angestellte, die einen Dienstwagen haben, sind von der Verschärfung nicht betroffen. Sie zahlen wie bisher ein Prozent des Listenpreises pro Monat.
Das Gesetz zum Stopfen von Steuerschlupflöchern schränkt nicht nur die Steuerbegünstigung von Dienstwagen ein, sondern schafft auch die Steuerbefreiung für öffentliche Spielbanken ab und führt Geldbußen für die Weitergabe von Tankquittungen ein.Die Marktforscher gehen davon aus, das eine Umstellung der Nutzungsbedingungen bis zu 15 Prozent weniger Zulassungen bei den Dienstwagen bringe, die dann durch Privatautos ersetzt werden könnten. Auch der VDA geht davon aus, dass die neue Regelung die Autofahrer weiter verunsichert und einen Aufschwung in der Branche behindern könnte.
Quelle
Permalink: Neue Steuerregelung bei Firmenwagen
Tags:
Steuerregelung
Dienstwagen
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Wong
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Kommentar von:
thomas
(29.12.05 6:53 Uhr)
Kommentar von:
Kai
(30.12.05 2:20 Uhr)
Wer seinen Wagen deutlich mehr als 50 Prozent für Geschäftszwecke nutzt, sollte mit dieser Regelung kein Problem haben. Brenzlich ist es wohl, wenn man im Bereich 50:50 liegt oder wenn man eine stark wechselnde Auftragslage hat.
Warum die Bundesregierung davon ausgeht, dass nur Freiberufler ihren Dienstwagen missbrauchen, ist allerdings unverständlich. Ganz generell finde ich, dass diese ganze Bürokratie albern ist. Könnte man nicht eine einfachere Lösung finden, eine die jeglichen Missbrauch, von wem auch immer, ausschließt? Zum Beispiel einer generelle Abschaffung jeglicher Dienstwagen-Steuerbegünstigungen und statt dessen eine generelle Senkung der Steuern für alle?
Warum die Bundesregierung davon ausgeht, dass nur Freiberufler ihren Dienstwagen missbrauchen, ist allerdings unverständlich. Ganz generell finde ich, dass diese ganze Bürokratie albern ist. Könnte man nicht eine einfachere Lösung finden, eine die jeglichen Missbrauch, von wem auch immer, ausschließt? Zum Beispiel einer generelle Abschaffung jeglicher Dienstwagen-Steuerbegünstigungen und statt dessen eine generelle Senkung der Steuern für alle?
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Wieso muss ein Arbeitnehmer, der seinen Dienstwagen zu 99% privat nutzt nur 1% versteuern und ein Selsbtändiger darf das nicht?