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BMW
, Motorsport
von Robert Krippgans am 29.07.09
Wie gerade eben auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde, steigt BMW zum Ende der laufenden Saison aus der Formel 1 aus. Als Grund wurde ein interner Strategiewechsel genannt, "das Engagement in der Formel 1 entspreche nicht mehr der Hauptzielrichtung des Unternehmens..." zitiert die Süddeutsche den Vorstandsvorsitzenden Reithofer in München.
Sicherlich wird auch die Absatzkrise der letzten Monate ihren Teil dazu beigetragen haben. Insgeheim geht man aber von einer Diskrepanz zwischen dem Rennstall und dem internationalen Automobil-Verband FIA aus. Dieser hatte mit dem neuen Concorde Agreement die Verpflichtung der Formel 1-Teams bis ins Jahr 2012 verlangt.

© BMW
Zugegeben sind die sportlichen Ergebnisse in diesem Jahr mehr als bescheiden. Nach einer guten letzten Saison, in der man Dritter in der Konstrukteurswertung belegte, war das für 2009 ernannte Ziel - um die WM mitzufahren - bereits nach der Hälfte der Saison abgeschrieben. Momentan dümpelt BMW-Sauber als 8. in der Konstrukteurswertung vor sich hin. Die beiden BMW-Piloten Nick Heidfeld und Robert Kubica liegen auf Platz 13 und 15 in der Gesamtwertung. Motorsportdirektor Theissen kommentierte die Entscheidung des Vorstandes mit den Worten "Natürlich hätten wir alle dieses ambitionierte Projekt gerne weitergeführt und gezeigt, dass die aktuelle Saison nach drei erfolgreichen Jahren ein Ausrutscher war. Aus Sicht des Unternehmens kann ich diese Entscheidung aber nachvollziehen"
BMW war 2000 als Motorenlieferant von Williams in die Formel 1 zurückgekehrt und hatte 2005 das Schweizer Sauber-Team gekauft. Ab 2006 war man dann als eigenständiges Team BMW-Sauber in der Königsklasse unterwegs und hatte im vorigen Jahr durch den Polen Robert Kubica in Kanada den ersten Sieg gefeiert.
Keine Angaben wurden zum Engagement von BMW in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC gemacht. Hier scheint es also keine Änderung zu geben. Hier belegt man in der Herstellerwertung momentan den 2. Rang.
Sicherlich wird auch die Absatzkrise der letzten Monate ihren Teil dazu beigetragen haben. Insgeheim geht man aber von einer Diskrepanz zwischen dem Rennstall und dem internationalen Automobil-Verband FIA aus. Dieser hatte mit dem neuen Concorde Agreement die Verpflichtung der Formel 1-Teams bis ins Jahr 2012 verlangt.

© BMW
Zugegeben sind die sportlichen Ergebnisse in diesem Jahr mehr als bescheiden. Nach einer guten letzten Saison, in der man Dritter in der Konstrukteurswertung belegte, war das für 2009 ernannte Ziel - um die WM mitzufahren - bereits nach der Hälfte der Saison abgeschrieben. Momentan dümpelt BMW-Sauber als 8. in der Konstrukteurswertung vor sich hin. Die beiden BMW-Piloten Nick Heidfeld und Robert Kubica liegen auf Platz 13 und 15 in der Gesamtwertung. Motorsportdirektor Theissen kommentierte die Entscheidung des Vorstandes mit den Worten "Natürlich hätten wir alle dieses ambitionierte Projekt gerne weitergeführt und gezeigt, dass die aktuelle Saison nach drei erfolgreichen Jahren ein Ausrutscher war. Aus Sicht des Unternehmens kann ich diese Entscheidung aber nachvollziehen"
BMW war 2000 als Motorenlieferant von Williams in die Formel 1 zurückgekehrt und hatte 2005 das Schweizer Sauber-Team gekauft. Ab 2006 war man dann als eigenständiges Team BMW-Sauber in der Königsklasse unterwegs und hatte im vorigen Jahr durch den Polen Robert Kubica in Kanada den ersten Sieg gefeiert.
Keine Angaben wurden zum Engagement von BMW in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC gemacht. Hier scheint es also keine Änderung zu geben. Hier belegt man in der Herstellerwertung momentan den 2. Rang.
Permalink: Offiziell: BMW steigt aus der Formel 1 aus
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Wong
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