Opel-Chef Reilly fährt elektrisch zum Genfer Autosalon
Letztes Jahr konnte die Ã-ffentlichkeit einen ersten Blick auf den ersten europäischem, "rein elektrischen" Serienwagen werfen. Dieses Jahr hat sich der Opel-Chef Reilly selbst von der Alltagstauglichkeit des Amperas überzeugt.
Der Opel-Chef hat es sich nicht nehmen lassen, sich selbst davon zu überzeugen, dass der Ampera nicht nur ein Werbegag ist, sondern tatsächlich im Alltag seinen Dienst verrichten kann. Deshalb hat sich Reilly auf der letzten Etappe von Rüsselsheim nach Genf selbst hinter das Steuer gesetzt. Rein elektrisch hat der Ampera die Strecke natürlich nicht geschafft. Nach etwa 60 Kilometern, in Höhe Heidelberg, musste der benzinbetriebene Generator dem Antrieb des Amperas unter die Arme greifen. Fragt sich jetzt, wozu man ein Elektroauto kaufen soll, welches trotzdem Benzin braucht.

Opel hat die Antwort auf diese Frage: "80 Prozent der Autofahrer legen normalerweise weniger als 60 Kilometer pro Tag zurück, erleben also nur in Ausnahmefällen den Generator bei der Arbeit. Wir wollen natürlich sicher gehen, dass der Opel Ampera auch im Langstreckenbetrieb problemlos läuft", erläuterte Reilly. "Das positive Ergebnis unserer ersten Langstreckentour mit dem Ampera zeigt, dass wir gut in unserem Zeitplan liegen für den Serienstart gegen Ende des kommenden Jahres. Vor einem Jahr haben wir das Produktionsdesign gezeigt, heute können wir bereits den ersten Prototyp des Serien-Ampera vorstellen."
Wie sich der Ampera im wirklichen Alltag schlagen wird, wird sich 2011 zeigen, wenn der Wagen verfügbar ist.