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Opel
von Robert Krippgans am 07.06.08
Ob der neue Opel Insignia die letzte Chance für Opel ist? So direkt will niemand bei den Rüsselsheimern diese Frage stellen. Klar ist jedoch eines: die neue Limousine ist der große Hoffnungsträger für Opel und gleichzeitig der Angriff auf wichtige Marktanteile im oberen Mittelklassesegment. Bereits 220 Vorserienmodelle haben die 3500 Mitarbeiter im Rüsselsheimer Stammwerk gefertigt. Die Euphorie ist so groß, dass Opel bereits kräftig die Werbetrommel schlägt. Dabei dauert es noch eine Weile, bis das Modell am 22. Juli auf der London Motor Show präsentiert wird. Auch danach wird es wohl noch drei Monate dauern, bis das Auto bei den deutschen Händlern stehen wird.

Das wichtigste auf den Punkt: Der Insignia überzeugt mit markanten Linien und dynamischen Akzenten, dabei sieht man seinem eleganten Blechkleid den niedrigen cw-Wert an. Neu ist unter anderem der Chromkühlergrill, auf dem selbstbewusst das neue Opel/Vauxhall Markenlogo prangt. Zweites wichtiges Merkmal ist eine Sichel- und Pfügelform, von den GM Designern auch "blade" und "wing" genannt, dass sich Innen wie Außen am Insignia immer wiederfindet.

Bei der Entwicklung waren die Kosten ein zentrales Thema, denn der Preis soll nicht wesentlich über dem des Vorgängermodells Vectra liegen - die Qualität allerdings schon. Die Quadratur des Kreise gelang: Die Kostenexplosion blieb aus und der Insignia erreicht trotzdem eine Qualität, welche an die von Mercedes oder Audi heranreicht: vor allem das Interieur Design überzeugt je nach Innenraumvariante mit Chrom, Klavierglanzlack oder Kibo-Holz. Die 3 vorgestellten Interieur-Varianten richten sich an Volumen-, Sport- und Premiumkunden - alles wirkt in sich harmonisch und stimmig. Während die Sportausführung tief-schwarz und mit Glanzoptik daherkommt, sind die beiden anderen sehr organisch und edel anmutend mit warmen Erdtönen und natürlichen Materialien.

Interieur-Variante: Sport

Interieur-Variante: Premium
Etwas Kritik verdienen vielleicht die vielen Form-Zitate, welche den Innenraum fast überfrachten. Auch bei Schaltern und Knöpfen haben die Designer nicht gespart. Wer es eher puristisch mag, wird sich damit nicht so anfreunden können. Aber viele der Knöpfe haben auch einen praktischen Nutzen, denn sie sind Shortcuts für Funktionen, welche bei anderen Modellen nur über komplizierte Menüführung zu erreichen sind. Nettes Feature: Als Sonderausstattung verändert sich die weiße in eine rote Instrumentenbeleuchtung auf Knopfdruck - dies wird zusammen mit anderen fahrdynamischen Eigenschaften im Sport-Modus geboten.
Das Getrommel aus Rüsselheim ist durchaus zu verstehen, denn mit dem Insignia steht für den gesamten General Motors Konzern eine der wichtigsten Premieren seit Jahren auf dem Programm. Auch soll der Neue die Basis für den bald kommenden Saab 9-5 bilden. GM möchte darüberhinaus scheinbar auch mit verbruachsarmen, europäischen Modellen in den USA punkten. Dort wird der Insignia als Saturn aura auf den Markt kommen.

Das wichtigste auf den Punkt: Der Insignia überzeugt mit markanten Linien und dynamischen Akzenten, dabei sieht man seinem eleganten Blechkleid den niedrigen cw-Wert an. Neu ist unter anderem der Chromkühlergrill, auf dem selbstbewusst das neue Opel/Vauxhall Markenlogo prangt. Zweites wichtiges Merkmal ist eine Sichel- und Pfügelform, von den GM Designern auch "blade" und "wing" genannt, dass sich Innen wie Außen am Insignia immer wiederfindet.

Bei der Entwicklung waren die Kosten ein zentrales Thema, denn der Preis soll nicht wesentlich über dem des Vorgängermodells Vectra liegen - die Qualität allerdings schon. Die Quadratur des Kreise gelang: Die Kostenexplosion blieb aus und der Insignia erreicht trotzdem eine Qualität, welche an die von Mercedes oder Audi heranreicht: vor allem das Interieur Design überzeugt je nach Innenraumvariante mit Chrom, Klavierglanzlack oder Kibo-Holz. Die 3 vorgestellten Interieur-Varianten richten sich an Volumen-, Sport- und Premiumkunden - alles wirkt in sich harmonisch und stimmig. Während die Sportausführung tief-schwarz und mit Glanzoptik daherkommt, sind die beiden anderen sehr organisch und edel anmutend mit warmen Erdtönen und natürlichen Materialien.

Interieur-Variante: Sport

Interieur-Variante: Premium
Etwas Kritik verdienen vielleicht die vielen Form-Zitate, welche den Innenraum fast überfrachten. Auch bei Schaltern und Knöpfen haben die Designer nicht gespart. Wer es eher puristisch mag, wird sich damit nicht so anfreunden können. Aber viele der Knöpfe haben auch einen praktischen Nutzen, denn sie sind Shortcuts für Funktionen, welche bei anderen Modellen nur über komplizierte Menüführung zu erreichen sind. Nettes Feature: Als Sonderausstattung verändert sich die weiße in eine rote Instrumentenbeleuchtung auf Knopfdruck - dies wird zusammen mit anderen fahrdynamischen Eigenschaften im Sport-Modus geboten.
Das Getrommel aus Rüsselheim ist durchaus zu verstehen, denn mit dem Insignia steht für den gesamten General Motors Konzern eine der wichtigsten Premieren seit Jahren auf dem Programm. Auch soll der Neue die Basis für den bald kommenden Saab 9-5 bilden. GM möchte darüberhinaus scheinbar auch mit verbruachsarmen, europäischen Modellen in den USA punkten. Dort wird der Insignia als Saturn aura auf den Markt kommen.
Permalink: Opels neue Hoffnung: der Insignia
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