Verkehrskontrolle: „Dürfen wir einen Abstrich machen?"
Die Gesetzeshüter sollen zukünftig bei allgemeinen Verkehrskontrollen einen freiwilligen DNA-Test machen können, um Schwerverbrechern schneller auf die Spur kommen zu können. Das haben ein paar Unionspolitiker im Bundestag gefordert.
Die gesammelten Daten könnten dann sofort im Fahndungscomputer verglichen werden, das soll den Kreis der Verdächtigen eindämmen. Angeregt wurde diese forderung vom sogenannten "Phantom". Die flüchtige Frau hatte bereits eine Polizistin ermordet und steht auch unter Verdacht andere Morde begangen zu haben, an deren Leichenfundorten ihre DNA gefunden wurde. Im Raum Ludwigsburg wurden deshalb bei 1.300 Verkehrskontrollen Speichelproben genommen.
Von Seiten der Datenschützer hagelt es natürlich wieder harsche Kritik, die solche Tests für überzogen halten. Denkt ihr, man sollte solche Tests nach schweren Verbrechen einführen und sollten diese freiwillig sein?
Welcher Kriminelle, nach dem wegen einem Kapitalverbrechen gefahndet wird, gibt denn freiwillig seine DNA her, wenn er in so eine Kontrolle gerät? Das würde doch nur jemand machen, der glaubt, dass er nichts zu befürchten hat. So oberflächlich betrachtet verstehe ich jedenfalls nicht den Sinn von freiwilligen Tests.
Hallo Michael!
Da geht es dir, wie mir! Den sinn versteh ich auch nicht so ganz, wenn diese Kontrollen freiwillig sind. Warten wir es mal ab, ist vielleicht erst einmal nur wieder eine fixe Idee der Politiker.
Und da wird noch Panik gemacht, wenn man bei Facebook das Alter und den Beziehungsstatus “es ist kompliziert” angibt? DAS sind doch die echten Gefahren. Einen DNA-Test abliefern und dann nach einem Banküberfall Besuch von der Polizei bekommen, weil DNA-Spuren von der letzten Abhebung kleben geblieben sind.. super.
*the content of your website is very good greetings and so on. thank you nice sharing. ….